Die Satzung der BAG

§1 Name und Sitz des Vereins

(1) Der Verein führt den Namen "Bundesarbeitsgemeinschaft Berufliche Perspektiven für Frauen. Er hat seinen Sitz in Berlin.

(2) Nach der Eintragung ins Vereinsregister lautet der Name des Vereins "Bundesarbeitsgemeinschaft Berufliche Perspektiven für Frauen e.V.".


§2 Vereinszweck

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung in der jeweils geltenden Fassung.

(2) Der Zweck des Vereins ist die Berufsbildung, Förderung, Unterstützung, Entwicklung und Gestaltung von Initiativen zur Verbesserung der beruflichen Perspektiven von Frauen. Ziel der Vereinsarbeit ist die strukturelle Verbesserung von Arbeits- und Berufsperspektiven von Frauen, insbesondere von Frauen, die wegen Familienarbeit aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Anregung, Planung und Organisation von Seminaren, Tagungen und fachlichem Austausch sowie durch Beratung gemeinnütziger Organisationen/ Institutionen zur frauengerechten Gestaltung vonBerufsbildung und Erwerbsarbeit.


§3 Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

(2) Die Einkünfte des Vereins und das Vereinsvermögen dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

(3) Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§4 Mitgliedschaft

(1) Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen sein, die den Vereinszweck anerkennen.

(2) Der Aufnahmeantrag ist schriftlich beim Vorstand zu stellen.

(3) Über den schriftlichen Antrag entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.

(4) Über die Erhebung und die Höhe der Mitgliedsbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung.

(5) Der Austritt aus dem Verein ist unter Einhaltung einer 2-monatigen Frist jederzeit möglich. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Die Frist beginnt am letzten des laufenden Monats, in dem die Austrittserklärung dem Vorstand zugegangen ist.

(6) Bei Mitgliedern, die juristische Personen sind, geht die Mitglied-schaft nicht auf den Rechtsnachfolger über, sondern erlischt.

(7) Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es in schwer-wiegender Weise gegen Vereinszwecke oder die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluß entscheidet die
Mitgliederversammlung.

(8) Neben ordentlichen Mitgliedern können fördernde Mitglieder dem Verein beitreten. Für fördernde Mitglieder gelten vorstehende Mitgliedschaftsregeln Ziffer 1 bis 7 entsprechend, jedoch mit der Maßgabe, daß fördernde Mitglieder nicht stimm- und wahlberechtigt sind.


§5 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung besteht aus den ordentlichen Mitgliedern.

(2) Fördernde Mitglieder können vom Vorstand zur Teilnahme an einer Mitgliederversammlung oder zu einzelnen Tagesordnungspunkten einer Mitgliederversammlung zugelassen werden, wenn sich die Mitgliederversammlung nicht durch Beschluß dagegen ausspricht.

(3) Jedes ordentliche Mitglied hat eine Stimme. Mitglieder-organisationen können ihr Stimmrecht von speziell bevollmächtigten Vertretern/innen ausüben lassen. Die Mitgliederversammlung kann durch Beschluß die Stimmrechtsausübung und die Teilnahme an der Mitgliederversammlung versagen, wenn die Bevollmächtigung nicht schriftlich nachgewiesen wird.

(4) Fördernde Mitglieder sind nicht stimm- und wahlberechtigt. Die nachfolgenden Regelungen zur Mitgliederversammlung beziehen sich ausschließlich auf ordentliche Mitglieder.

(5) Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden, soweit in der Satzung nicht abweichende Bestimmungen enthalten sind, mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefaßt.

(6) Die Mitgliederversammlung wählt eine(n) Versammlungsleiter/in und eine(n)Protokollführer/in. Von jeder Mitgliederversammlung wird von der/dem Protokollführer/in ein Protokoll angefertigt. Das Protokoll ist vom/ von der/dem Protokollführer/in zu unterschreiben. Die darin protokollierten Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind vom/von der Versammlungsleiter/in gegenzuzeichnen.

(7) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Sie ist vom Vorstand einzuberufen. Die Mitglieder-versammlung kann den Vorstand durch Beschluß beauftragen, turnusmäßig Mitgliederversammlungen einzuberufen.

(8) Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitglieder-versammlung einberufen, wenn er dies für erforderlich hält. Auf schriftlichen Antrag eines Viertels der Mitglieder muß der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

(9) Zu einer Mitgliederversammlung muß schriftlich mit einer Einladungsfrist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung eingeladen werden.

(10) Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens ein Drittel sämtlicher Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlußunfähigkeit wird vom Vorstand eine zweite Mitglieder-versammlung einberufen, diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.


§6 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern. Mindestens zwei Vorstandsmitglieder müssen dem Modellversuch "Beratungsangebote und Beratungseinrichtungen für Berufsrückkehrerinnen" angehören oder angehört haben.

(2) Die Mitglieder des Vorstands müssen Vereinsmitglieder oder speziell bevollmächtigte Vertreter/innen von Mitgliedsorganisationen sein.

(3) Jedes Vorstandsmitglied allein ist berechtigt, den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten. Finanziell verpflichtende Erklärungen, die einen Geschäftswert von mindestens DM 10.000,- haben, sind von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen.

(4) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Die Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit gefaßt.

(5) Für bestimmte Geschäftsbereiche kann der Vorstand besondere Vertreter/innen bestellen.

(6) Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, Wiederwahl ist zulässig. Bis zur Neuwahl bleibt der alte Vorstand im Amt.

(7) Einmal jährlich ist der Vorstand der Mitgliederversammlung gegenüber berichtsund rechenschaftspflichtig. Der Haushalts- und Finanzierungsplan ist von der Mitgliederversammlung durch Beschluß zu verabschieden.


§7 Satzung und Auflösung des Vereins

(1) Die Satzung kann von der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder geändert werden. Zur Änderung des Vereinszwecks ist eine Mehrheit von 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

(2) Die Auflösung des Vereins muß von der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seiner steuerbe-günstigten Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden.
 

 

 

 

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